Der Dialog
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Das Zusammenleben
Sie befinden sich hier: Religion und WeltanschauungErklärung der „Plattform Christen und Muslime
*** Lernen, Wissen zu erwerben; Lernen, zu handeln; Lernen, zu sein; Lernen, zusammenzuleben (UNESCO-Bericht zur Bildung für das 21. Jahrhundert) *** Wie viel wir unseren Mitmenschen wert sind, richtet sich danach, wie wir diese behandeln. Wir dürfen die Wahrheit nicht einen Moment lang vernachlässigen. Seien wir doch einfach Mensch unter Menschen! *** „Niemand von Euch hat wahren Glauben, bevor er nicht seinem Bruder oder seiner Schwester (Adams Kinder) das gönnt, was er glaubt was ihm selbst zusteht.“ (Prophet Mohamed s.a.s) *** Behandeln Sie die Anderen so, wie sie selbst behandelt werden möchten. *** Bevor du sprichst, frage dich: Ist es Wahr? Ist es freundlich? Ist es notwendig? Ist es besser als schweigen? (Sathaya Sai Baba) *** "Wer an Allah (Gott) und den Jüngsten Tag glaubt, der soll entweder Gutes sprechen oder schweigen". (Prophet Mohamed s.a.s) *** „Wertschätzung ist etwas Wundervolles. Was andere auszeichnet, wird so unser eigener Besitz.“ (Voltaire) *** Die Kultur der Toleranz beginnt damit, zu akzeptieren, dass der andere anders ist. (Roman Herzog) *** „Der beste Mensch ist der jenige, der den Menschen am meisten nützlichsten ist“ (Prophet Mohamed s.a.s) *** Toleranz und Fähigkeit des „ Positiv Denkens“ Den anderen schätzen, dem anderen nicht negativ entgegenkommen, positiv denken. Einstellungen, von denen jeder von uns bereits gehört hat, aber nicht immer einsetzt. Der Begriff „ positives Denken“ bezeichnet eine grundsätzliche positive Lebenseinstellung. Toleranz beschreibt die Fähigkeit, generell jegliche Form des Andersseins oder Andershandelns unangetastet bestehen zu lassen. *** „Gibrail ermahnte mich so eindringlich zum wohlwollenden Umgang mit dem Nachbarn, dass ich schon dachte, er würde ihn zu seinem Erben machen.“ (Prophet Mohamed s.a.s) ***
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Juden und Muslime in Österreich:
Die Plattform „Christen und Muslime“ beobachtet mit Sorge die zunehmende Schärfe des Konflikts zwischen führenden Exponenten der Israelitischen Kultusgemeinde und der Islamischen Glaubensgemeinschaft, insbesondere mit einem muslimischen Mandatar im Wiener Gemeinderat und Mitgründer unser Plattform. Die jüngsten Wortmeldungen belasten das bisher so beispielhafte und von gegenseitigem Verständnis getragene religiöse Klima in Österreich.
Die „Plattform Christen und Muslime“ appelliert deshalb mit allem Nachdruck, die zuletzt aufgebrochenen Differenzen möglichst rasch im Dialog zu schlichten – in Respekt vor den unterschiedlichen Aufgaben in der Vertretung einer Religionsgemeinschaft und eines politischen Mandats.
In der Demokratie ist jede Kritik oder friedliche Demonstration, auch gegen die Politik eines anderen Staates – sei es Israel oder ein islamischen Staat – ein selbstverständliches Recht aller Bürgerinnen und Bürger, ungeachtet der Herkunft und des religiösen Bekenntnisses. Gemeinsam aber ist und bleibt es die gemeinsame Aufgabe und Verpflichtung aller Christen, Juden und Muslime in Österreich, unmissverständlich gegen alle Formen von Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit aufzutreten.
Die 2006 gegründete „Plattform Christen und Muslime“ bekennt sich – wie es schon in ihrer Gründungerklärung heißt - nachdrücklich zu einer Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme und Solidarität, „um einander besser zu verstehen, mehr voneinander zu wissen und zu lernen, mehr aufeinander zu achten und mehr miteinander zu leben“.
Quelle: http://www.christenundmuslime.at/
19.07 2010 | Drucken | Versenden | Kommentieren | Leserbriefe
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